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Psychosen

Psychosen sind ein Sammelbegriff für schwere psychische Erkrankungen, die dadurch gekennzeichnet sind, dass es zu gravierenden Störungen im Bezug zur Umwelt kommt. Symptome sind:

  • Wahnvorstellungen
  • Halluzinationen
  • Ichstörungen
 
  • Angstzustände
  • Depression
  • Manie

Oft fehlt die Krankheitseinsicht. Eine endogene oder funktionelle Psychose ist durch keine organische Schädigung begründbar. Hierzu gehören als häufigste Formen die Schizophrenie und die manisch-depressive Erkrankung. Eine psychogene oder reaktive Psychose kann auf traumatische Erlebnisse zurückgeführt werden. Als exogene, symptomatische oder organische Psychose werden die Formen bezeichnet, die durch nachvollziehbare körperliche Schäden wie z. B. Tumoren, Infektionen, Verletzungen, Stoffwechselstörungen, Alkohol- oder Drogenmissbrauch hervorgerufen werden.

Schizophrene Störungen sind nach ICD 10 durch grundlegende und charakteristische Störungen von Denken und Wahrnehmung sowie inadäquate oder verflachte Affekte gekennzeichnet. Bewusstseinsklarheit und intellektuelle Fähigkeiten sind meist nicht beeinträchtigt, obwohl sich gewisse kognitive Defizite entwickeln können. Die wichtigsten psychopathologischen Phänomene sind Gedankenlautwerden, Gedankeneingebung oder Gedankenentzug, Gedankenausbreitung, Wahnwahrnehmung, Kontrollwahn, Beeinflussungswahn oder das Gefühl des Gemachten, Stimmen, die in der dritten Person den Patienten kommentieren oder über ihn sprechen, Denkstörungen und Negativsymptome. Der Verlauf der schizophrenen Störungen kann entweder kontinuierlich episodisch mit zunehmenden oder stabilen Defiziten sein, oder es können eine oder mehrere Episoden mit vollständiger oder unvollständiger Remission auftreten.

Antisoziale Persönlichkeit (APS) und dessen Vorläufer in der Kindheit korrelieren stark mit späterem Substanzkonsum, wobei dieser früher beginnt und gravierender verläuft. Bezüglich Abusus bei schizophrener Psychose scheinen APS-Patienten ein erhöhtes Risiko aufzuweisen. Außerdem sollen Persönlichkeitsfaktoren wie „novelty seeking“, Impulsivität oder Enthemmung ebenfalls mit einer erhöhten Häufigkeit von Substanzmittelkonsum korrelieren.

Schizophrene Patienten reagieren aufgrund einer (biologisch) bedingten Sensitivität bereits auf kleine Suchtmittelmengen mit klinischen Symptomen (z. B. Wahn oder Halluzinationen) und negativen Konsequenzen (z. B. Abhängigkeit oder Rückfällen). Supersensitivität erklärt z. T. die hohe Häufigkeit von Suchtmittelabusus bei vergleichsweise niedrigem Konsum der Substanz.

Die Behandlung dieser Patientengruppe gestaltet sich überwiegend schwierig, da die Therapie-Compliance besonders instabil ist. Hieraus resultiert ein ungünstiger Verlauf der schizophrenen Erkrankung, geprägt von fortgesetztem Drogenkonsum, häufigeren Wiederauftreten der schizophrenen Psychose und mehr stationären Wiederaufnahmen. Es ergibt sich zwingend die Notwendigkeit einer „integrierten Behandlung“ beider Störungen.

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