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  • Spezialisierung auf Suchterkrankungen und deren Begleiterkrankungen, wie Burnout, Depression, Angststörungen, etc.
  • langjährig bewährtes Therapiekonzept
  • Deutlich überdurchschnittliche Personalbesetzung
  • BAR-zertifiziert durch den Fachverbund Sucht, letztmals 2019
  • Rund um die Uhr ein Arzt im Haus
  • 8 klimatisierte Zimmer und Therapieräume
  • zugelassenes Krankenhaus im Bereich der Entgiftung

Benzodiazepin-Entzug: Benzodiazepine sanft und schonend absetzen

Fraktionierter Entzug für Privatpatienten & Selbstzahler

Ihnen wird von Ihrem Arzt regelmäßig Diazepam, Alprazolam, Lorazepam oder ein anders Benzodiazepin verordnet? Symptome wie Schlaflosigkeit, Angst oder innere Unruhe bekommen Sie ohne die Tabletten nicht mehr in den Griff? Mittlerweile ist Ihr gesamter Tagesablauf auf die Einnahme der Medikamente ausgerichtet und schon der Gedanke an den Verzicht lässt Sie nervös werden? Wenn Sie außerdem bemerken, dass Sie die Dosierung der Arzneimittel in den letzten Monaten oder Jahren stetig erhöht haben, um dieselben Wirkungseffekte registrieren zu können, haben Sie mit großer Wahrscheinlichkeit eine Benzodiazepinabhängigkeit entwickelt. Entsprechend müssen Sie von einer ernstzunehmenden Erkrankung mit gravierenden Folgen für Körper und Geist ausgehen. In der My Way Betty Ford Klinik haben Sie die Möglichkeit, der Sucht zu entkommen und in einem fraktionierten Entzug schonend und mit gemilderten Entzugserscheinungen zu entgiften. Informieren Sie sich über das Therapiekonzept und die Chancen eines Benzodiazepinentzugs in unserem Hause.

Weshalb ist ein Benzo-Entzug notwendig?

Benzodiazepine (kurz: Benzos) werden seit den 1960er Jahren entwickelt und als Arzneistoffe in verschiedenen medizinischen Präparaten eingesetzt. In Abhängigkeit vom konkreten Wirkstoff wirken die Substanzen dieser Gruppe unter anderem schlaffördernd, angstlösend und beruhigend und bringen schnell Linderung. Zudem rufen sie in niedriger Dosierung bei vielen Patienten lange Zeit keine ersichtlichen Nebenwirkungen hervor, so dass die Motivation für einen Benzodiazepinentzug oft nur sehr gering ist.

Dennoch sind Benzos psychoaktive Arzneistoffe, die eine große Wirkung auf den Botenstoffwechsel des zentralen Nervensystems haben. Genauso wie Alkohol beeinflussen sie durch ihre Einwirkung auf die GABA-Rezeptoren die körperliche Wahrnehmung sowie die Gefühlswelt des betroffenen Menschen. Das kann auf lange Sicht unvorhergesehene Entwicklungen hervorrufen. So klagen viele Benzodiazepin-Abhängige über eine stetig wachsende Emotionslosigkeit, Erinnerungslücken, Halluzinationen und bisweilen sogar Psychosen. Das Leben verläuft gedämpft und wird wie unter einer Glasglocke wahrgenommen. Je länger die Einnahme des Mittels dauert, desto mehr gewöhnt sich der Körper an die Substanz und desto weniger funktioniert die Eigenregulierung negativ wahrgenommener Emotionen wie Angst, Panik oder innerer Unruhe. Schon allein dieser Entwicklungsprozess zeigt, wie wichtig ein Benzo-Entzug für all diejenigen ist, die bereits seit längerer Zeit regelmäßig zu den Tabletten greifen. Darüber hinaus ist unter der Einnahme von Benzodiazepinen eine umfassende Behandlung der Ursachen von Angst- und Schlafstörungen nicht möglich, so dass sich die Ursprungserkrankung immer weiter manifestieren kann.

Warum muss ein kalter Benzodiazepin-Entzug vermieden werden?

Ein kalter Entzug, d. h. das abrupte Absetzen des Mittels, kann zu ernsten körperlichen Folgen führen. Schließlich ist die Belastungssituation, die für Körper und Geist beim sofortigen Verzicht auf das Arzneimittel eintritt, alles andere als ungefährlich. Schweißausbrüche, heftiges Zittern und Kopfschmerzen mögen als Entzugserscheinungen noch relativ harmlos sein; Verwirrtheitszustände, epileptische Anfälle, Halluzinationen, ein physischer bzw. psychischer Kontrollverlust oder ein Koma sind hingegen deutlich ernster und können schnell lebensgefährlich werden.

Auch von einem ambulanten Entzug unter ärztlicher Aufsicht wird aufgrund der pharmakologischen Besonderheit von Benzos abgeraten. Zum einen, weil die Benzodiazepinabhängigen bei Komplikationen zunächst auf sich allein gestellt sind, zum anderen, weil der Suchtdruck extrem hoch ist und zu einer erhöhten Rückfallgefahr führt.

Wie verläuft ein professioneller Benzodiazepin-Entzug in einer Klinik?

Trotz aller Schwierigkeiten ist es möglich, den Körper durch einen sanften, fraktionierten Entzug von der Substanz zu entgiften. In einer qualifizierten Suchtklinik wird die Dosis nach und nach herabgesetzt und auf ein Benzodiazepin mit geringerer Halbwertszeit umgestellt. Häufig wird hierfür Oxazepam ausgewählt, weil dieser Arzneistoff eine mittlere Halbwertzeit mit sich bringt und mehrere über den Tag verteilte Einzeldosen erlaubt. Darüber hinaus kann der zuständige Arzt im Rahmen der Therapie eine zusätzliche Medikation anordnen, wenn trotz des schrittweisen Ausschleichens Entzugssymptome auftreten. Dazu zählen beispielsweise Antidepressiva, leichte Schlafmittel oder Präparate gegen Kopfschmerzen, Magen-Darm-Beschwerden oder Übelkeit. Während der gesamten Entgiftung werden die Vitalfunktionen kontinuierlich überwacht, um möglichen Komplikationen vorzubeugen oder beginnende Komplikationen schnellstmöglich aufzufangen und somit eine Eskalation der Schwere zu vermeiden.

Ebenso ist es wichtig, bei der Behandlung die Psyche nicht außer Acht zu lassen und die Suchtursachen therapeutisch aufzuarbeiten. So wird im Rahmen einer umfassenden und individuell zugeschnittenen Therapie, die auf kognitiv-verhaltenstherapeutischen Ansätzen basiert, der Patient dazu ermutigt, neue Strategien und Verhaltensweisen für seinen Alltag auszuprobieren. Dabei geht es darum zu erlernen, wie der Suchtkranke zukünftig auf belastende Situationen reagieren könnte, ohne auf die Einnahme von Benzodiazepinen zurückzugreifen. Auf diese Weise lernen die Benzodiazepin-Abhängigen nach und nach wieder selbstbestimmt und selbstständig zu leben. Weiterhin steht die Behandlung der Grunderkrankung, die ursächlich zur Benzodiazepin-Einnahme geführt hat, im Fokus. Häufig sind affektive Störungen wie eine Borderline-Struktur, Depressionen oder Angsterkrankungen für die zugrundeliegenden Symptome verantwortlich. Diese erfolgreich zu therapieren, ist ein weiterer wichtiger Schritt in ein suchtfreies Leben. Dasselbe gilt für Begleiterkrankungen, die sich erst durch den Missbrauch der Medikamente eingestellt haben.

Besonders erfolgsversprechend ist eine Entzugskur in einer professionellen privaten Klinik wie der My Way Betty Ford Klinik. Diese bietet Selbstzahlern und Privatpatienten die Möglichkeit, das Problem der Suchterkrankung in einem geschützten Raum stressfrei und ganzheitlich behandeln zu lassen. Im Gegensatz zu vielen öffentlichen Einrichtungen, die meist entweder nur für die physische Entgiftung oder ausschließlich für die psychische Entwöhnung zuständig sind, können Medikamentenabhängige hier sowohl die körperliche als auch die seelische Abhängigkeit bei den gleichen Ärzten und Therapeuten effektiv bekämpfen.

Wie lange dauert ein Benzodiazepinentzug?

Die Suchttherapie einer BZD-Abhängigkeit dauert in der Regel mehrere Wochen, kann sich unter Umständen aber ebenfalls über mehrere Monate erstrecken. Je höher die Dosierung und je länger die Einnahmedauer, umso langwieriger verläuft der Entzug. Dasselbe gilt für Situationen, in denen Patienten ihre Entziehungskur mit Begleiterkrankungen wie Depressionen oder Psychosen, die durch die Medikamenteneinnahme ausgelöst wurden, antreten. Je nach Einzelfall spielen folgende Faktoren eine Rolle:

  • Höhe der Dosis
  • Dauer der Einnahme
  • Konsumierte Substanz und deren Halbwertszeit
  • Art der Grunderkrankung
  • Typus der Abhängigkeit (Primäre Niederdosisabhängigkeit, Primäre Hochdosisabhängigkeit, Sekundäre Benzodiazepinabhängigkeit)
  • Zusätzliche Begleiterkrankungen

Wie sehen die Benzodiazepin-Entzugssymptome aus?

Schlimme Entzugssymptome sind das, wovor Benzodiazepin-Süchtige bei einem Entzug am meisten Angst haben. Dennoch sollten Sie sich von ihren Befürchtungen nicht entmutigen lassen, denn bei einer klinischen Detoxikation (Entgiftung) werden die unangenehmen Begleiterscheinungen direkt behandelt und entsprechend reduziert. Da sich alle Benzodiazepine in ihrer Wirkung ähneln, ist es egal, ob die Betroffenen von Diazepam, Lorazepam oder von anderen Benzos abhängig sind.

Grundsätzlich lassen sich die während eine Benzodiazepin-Entzugs auftretenden Symptome in Rebound-, Rückfall- und Entzugssymptome unterscheiden. Während klassische Rebound-Effekte wie Angst, Unruhe und Schlaflosigkeit bereits nach wenigen Tagen abklingen, können die durch den Entzug bedingten Rückfallsymptome deutlich länger andauern.

Zu den klassischen Entzugssymptomen, d. h. den Symptomen, die vor der Benzodiazepin-Behandlung nicht vorhanden waren, zählen:

  • Schlafstörungen und Alpträume
  • Angst und Panik
  • Stimmungsschwankungen
  • Muskelschmerzen und Kopfschmerzen
  • Übelkeit und Erbrechen
  • Schwindel und veränderte Sinneswahrnehmungen
  • Psychosen
  • Epileptische Anfälle

Weshalb wird das persönliche Umfeld in die Entzugstherapie eingebunden?

Patienten, die über viele Jahre hinweg Psychopharmaka wie Valium®, Tavor® oder Xanax® nehmen, durchlaufen besonders bei einer Hochdosisabhängigkeit eine nicht unerhebliche Persönlichkeits- oder Wesensveränderung. Angehörige sprechen häufig von Gefühlskälte, emotionaler Abgestumpftheit oder depressiven/aggressiven Wesenszügen, die vorher nicht erkennbar waren. Eine solche Veränderung ist für das persönliche Umfeld sehr belastend. Kinder und Partner von Patienten, die Benzos in hohen Dosen und über viele Monate hinweg einnehmen, wissen mit diesem Stress häufig nicht umzugehen. Nicht selten entwickeln sie langfristig körperliche und seelische Beschwerden. Der Wunsch, dem Familienangehörigen zu helfen, sich gleichzeitig aber selbst schützen zu wollen, führt unweigerlich zu einer Zerreißprobe. Um diesen Teufelskreis zu durchbrechen, ist eine Entziehungskur nicht nur für den Süchtigen selbst, sondern auch für dessen enges persönliches Umfeld eine große Chance. In der My Way Betty Ford Klinik werden daher umfangreiche Angebote für Angehörige von Suchtkranken angeboten. Im Zuge von Seminaren und Gesprächen lernen Ehepartner, Kinder oder Eltern, wie sie besser mit dem Thema Sucht und dem erkrankten Angehörigen umgehen können. Ebenso thematisiert wird das Aufgeben suchtfördernder Verhaltensweisen.

Wie geht es nach der Entzugskur weiter?

Abhängigkeitserkrankungen zählen nicht zu den Krankheiten, die sich mit dem richtigen Medikament komplikationslos beheben lassen. Wer einmal eine Sucht entwickelt hat, wird auch nach einer Entgiftung immer wieder mit Situationen konfrontiert werden, die einen Suchtdruck erzeugen. Um in solchen Fällen nicht wieder zu Tabletten, Alkohol oder anderen Substanzen zu greifen, sind eine kontinuierliche Betreuung und ein Netz kompetenter und vertrauter Ansprechpartner wichtig. Die My Way Betty Ford Klinik unterstützt die Betroffenen beim Aufbau eines solches Netzwerks und stellt mit geschulten Kooperationspartnern eine qualifizierte ambulante Nachsorge in zahlreichen deutschen Städten sicher. Darüber hinaus werden nützliche Adressen für Selbsthilfegruppen und ähnliche Angebote bereitgestellt. Ebenso sind Rücksprachen mit dem behandelnden Arzt und eine auffrischende Intervalltherapie nach dem Benzodiazepin-Entzug jederzeit möglich.

Wie sind die Prognosen für einen Benzodiazepin-Entzug?

Durch die meist auftretende Niedrigdosisabhängigkeit sind die Prognosen für eine langfristige Abstinenz äußerst günstig. Schließlich wird das Medikament in der Regel nicht zu Rauschzwecken konsumiert, sondern um psychische Störungen zu lindern. Sobald die körperliche und seelische Abhängigkeit überwunden sind, die Grunderkrankung behandelt und entsprechend konstruktive Lösungsstrategien für Ängste und Panikattacken gefunden wurden, bleibt die Abstinenzrate meist über lange Zeit stabil.

Warum ist die My Way Betty Ford Klinik für einen Benzo-Entzug die richtige Anlaufstelle?

Hinter dem Therapiekonzept der My Way Betty Ford Klinik verbirgt sich eine langjährige Erfahrung in der Behandlung von Suchtkranken. Der ganzheitliche Ansatz sowie die umfassende persönliche Betreuung des Patienten stehen neben der Umsetzung neuester psychologischer und medizinischer Erkenntnisse im Fokus. Deshalb inkludiert das vom Fachverband Sucht zertifizierte Behandlungsmodell einen konzentrierten Therapieplan, der jede Woche fünf Einzelsitzungen und fünf Gruppensitzungen vorsieht. In diesen Therapiesitzungen können Patienten der eigenen Erkrankung auf den Grund gehen, das Wesen ihrer Krankheit besser verstehen lernen und außerdem erfahren, wie sie die Sucht hinter sich lassen können. Konkrete Verhaltenstipps und das Erlernen neuer Strategien zur Bewältigung belastender Situationen stehen im Fokus. In den alternativen Therapieangeboten, die ebenso sportliche und kreative Aktivitäten umfassen wie Entspannungstechniken und Achtsamkeitsübungen, sind die Patienten dazu angehalten, zu sich selbst zu finden und die Freude am Leben neu zu entdecken. Während des Entzugs erhalten sie durch die überdurchschnittliche Personalbesetzung unseres Hauses eine kompetente Rundumbetreuung.

Die wichtigsten Vorteile auf einen Blick

  • Ausschließliche Spezialisierung auf stoffgebundene Suchterkrankungen
  • Zertifizierung des Fachverbands Sucht nach BAR-Kriterien
  • Individuell abgestimmtes und ganzheitliches Behandlungsmodell
  • Zahlreiche zusätzliche Therapieangebote und intensive Angehörigenarbeit
  • Bestens geschultes medizinisches Fachpersonal
  • Angenehme Atmosphäre, abgeschiedene Lage, attraktive Ausstattung

Möchten Sie Ihre Sucht bekämpfen und wieder selbstbestimmt leben?

Sie möchten die Einschränkungen durch Ihre Medikamentenabhängigkeit nicht länger in Kauf nehmen, sondern wollen zurück in ein selbstbestimmtes Dasein finden? In der My Way Betty Ford Klinik bietet Ihnen das vielfach bewährte Therapiemodell die optimalen Voraussetzungen, um die Sucht zu bekämpfen. Gern informieren wir Sie ausführlich und unverbindlich in einem Erstgespräch. Sprechen Sie uns einfach an und nehmen Sie am besten einen Besichtigungstermin in unserer Klinik wahr.

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Was ehemalige Patienten über uns sagen

"[...] Der gesamte Aufenthalt hat mich sehr zufriedengestellt. Dem Alkoholproblem wurde offen entgegen gewirkt. Die sehr erfahrenen Therapeuten und Ärzte haben mir sehr geholfen. Der Aufenthalt in der Klinik war sehr positiv. [...]"
"[...] Die Betty Ford Klinik hat mir entscheidend geholfen meine Alkoholsucht hinter mir zu lassen. Vom Hausmeister bis hin zur Pflege und Verwaltung hat jeder dazu beigetragen, dass ich sehr positiv gestimmt die Klinik verlassen habe. [...]"

Die Therapieformen unserer Entzugsklinik
haben sich weltweit bewährt

Wir wenden in unserer Sucht- und Entzugsklinik eine Therapieform an, die sich bereits unzählige Male auf der ganzen Welt bewähren konnte. Dabei handelt es sich um ein Therapiekonzept, das durch eine sehr hohe Anzahl an Einzeltherapien in erster Linie ganzheitlich und individuell orientiert ist und durch viele interessante Zusatzangebote ergänzt wird.





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