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Alkoholentzug-Symptome: Beendigung der Alkoholkrankheit durch sanften Entzug

Der Beendigung einer Alkoholabhängigkeit geht immer eine körperliche Alkoholentgiftung voraus. Für die Betroffenen ist der Entzug einerseits der erste Schritt in ein neues Leben, kann andererseits aber auch mit quälenden Entzugserscheinungen verbunden sein. Viele Alkoholiker wagen deshalb nie oder erst spät den Schritt in die Abstinenz und verschenken dadurch wertvolle Lebenszeit. Ein Teufelskreis entsteht, schließlich gibt es für die betroffenen Menschen keinen anderen Weg, die Alkoholsucht zu beenden. Dennoch ist der Alkoholkranke nicht im Alkoholismus gefangen und erhält mehr Unterstützung als er denkt. Bei uns erfahren Sie, welche Alkoholentzug-Symptome auftreten können und wie Ihnen eine qualifizierte Suchtklinik bei der Bewältigung helfen kann.

Wie lange dauern die Alkoholentzugs-Symptome und wie stark sind sie ausgeprägt?

Je nach Stärke des Alkoholgebrauchs können die ersten Symptome des Alkoholentzugs bereits 4 bis 12 Stunden nach Beendigung des Alkoholkonsums auftreten und erreichen nach ca. 24 Stunden ihren Höhepunkt. Zu Beginn des 4. Tages hat der Patient die schlimmsten Alkoholentzugssymptome jedoch bereits hinter sich gelassen und nach spätestens 7 Tagen die körperliche Abhängigkeit erfolgreich beendet. In einer qualifizierten Suchtklinik beginnt vom ersten Tag an die psychische Alkoholentwöhnung, in der sich der Patient mit therapeutischer Hilfe mit den Gründen seiner Alkoholabhängigkeit auseinandersetzt und alternative Lösungsstrategien erarbeitet. Im Vergleich zu der gewonnenen Lebensqualität durch eine Abstinenz, ist die Zeitspanne der Entzugssymptome also denkbar kurz. Lediglich bei Mehrfachabhängigkeiten, d. h. einer zusätzlichen Medikamentensucht oder Drogensucht, ist von längeren Entzugserscheinungen auszugehen.

Dazu kommt, dass die Ausprägung der Symptome von Mensch zu Mensch völlig unterschiedlich verläuft. So entwickelt nicht jeder Alkoholkranke beim Entzug ein Delirium tremens / Alkoholdelir oder erleidet einen Kreislaufkollaps. Sollte es unter ärztlicher Aufsicht dennoch zu starken Entzugserscheinungen kommen, werden adäquate Gegenmaßnahmen ergriffen und die Alkohol-Entzugserscheinungen durch eine medikamentöse Unterstützung und weitere Behandlungen minimiert. Auf diese Weise verläuft der Alkoholentzug deutlich sanfter und schonender für den Patienten als ein kalter Entzug, bei dem keine Medikamente zur Linderung des Alkoholentzugssyndroms eingesetzt werden. Fundierte Studien zeigen, dass ein medikamentös begleiteter Entzug zu einer höheren Erfolgsquote führt als der kalte Entzug.

Welche Probleme und Risiken sind wahrscheinlich?

Vor einem qualifizierten Entzug findet eine ausführliche Diagnostik und Befunderhebung durch den behandelnden Arzt der Suchtklinik statt. So kann die Therapie bereits im Vorfeld optimal auf die Prävention und Linderung möglicher Alkoholentzug-Symptome zugeschnitten werden. Besonders hoch sind die Risiken für die Entwicklung eines Alkoholentzugssyndroms, wenn ein sehr starker und langer Alkoholkonsum und / oder eine Toleranzentwicklung bestehen oder bereits ein früheres Entzugssyndrom mit Delirium aufgetreten ist. Auch der begleitende Konsum anderer Suchtmittel, körperliche oder psychische Komorbiditäten oder mehrmals gescheiterte ambulante Versuche, mit dem Trinken aufzuhören, erhöhen das Risiko für die Entwicklung von Alkoholentzug-Symptomen.

Welche Symptome des Alkoholentzugs sind möglich?

Die Symptome während der Entgiftung können sowohl körperlicher als auch psychischer Natur sein und zu unterschiedlichen Zeiten auftreten. So kommen einige Symptome lediglich in den ersten Tagen des körperlichen Entzugs zum Tragen, andere Entzugserscheinungen dauern eine längere Zeit und können während des gesamten Alkoholentzugs vorhanden sein.

Welche körperliche Entzugserscheinungen stellen sich nach dem Verzicht auf Alkohol ein?

Typisch für die Alkohol-Entgiftung sind Beschwerden des Magen-Darm-Traktes, Kreislaufprobleme, Koordinations- und Sehstörungen, Kopfschmerzen, Herzrasen und Mundtrockenheit. Auch Schwitzen und Zittern beim Alkoholentzug und Artikulationsschwierigkeiten sind keine Seltenheit. Während Übelkeit, Durchfall und Herzrasen meist nur zu Beginn des Entzugs auftreten, können sich Mundtrockenheit, Seh- und Gleichgewichtsstörungen und eine allgemeine Schwäche des Körpers über die gesamte Behandlung hinziehen.

Welche psychische Symptome beim Alkoholentzug können auftreten?

Depressive Verstimmungen und psychische Störungen wie extreme Angst, Aggressionen, Verfolgungswahn und Halluzinationen gehören zu den möglichen psychischen Entzugserscheinungen. Unruhe, Nervosität, Anspannung und Schlaflosigkeit lassen den Patienten nicht zur Ruhe kommen und können u. a. zu einer verminderten Konzentrationsfähigkeit, Gedächtnisschwächen und Bewusstseinstrübungen führen. Während eines qualifizierten bzw. warmen Entzugs in einer Suchtklinik können diese Entzugserscheinungen durch sedierende Medikamente gemildert werden.

Weshalb ist Delirium tremens ein kontrollierbares Risiko?

Bei rund 5 bis 15 % aller Alkoholabhängigen kommt es beim Entzug nach 48 bis 72 Stunden zum gefürchteten Alkoholdelir. Dieses kann bis zu 4 Tagen und in schweren Fällen bis zu 2 Wochen andauern. Verbunden ist das Delir meist mit epileptischen Anfällen, Desorientierung und Verwirrtheit. Den Patienten kommt jegliche Kontrolle über den Körper abhanden. Oft stürzen sie wie ein Stein zu Boden und sind nicht mehr ansprechbar. Die Sterblichkeitsrate liegt unbehandelt bei rund 20%, bei einem stationären Aufenthalt lediglich bei 2 %.
Um ein drohendes Delirium tremens frühzeitig zu diagnostizieren und behandeln zu können, wird der Alkohol-Entzug in einer Suchtklinik von Ärzten und Pflegekräften engmaschig überwacht. Zum Einsatz kommt dabei die sogenannte Alkohol-Entzugsskala (AES) von Wetterling, bei der die typischen Symptome der Alkoholentgiftung anhand von Verlaufsbögen beurteilt werden. Überprüft werden vegetative und psychische Auffälligkeiten und der Gehalt des Restalkohols in der Atemluft.

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