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  • 40 Jahre Erfahrung mit bewährter Betty Ford Therapie
  • Deutlich überdurchschnittliche Personalbesetzung
  • BAR-zertifiziert durch den Fachverbund Sucht, letztmals 2018
  • Rund um die Uhr ein Arzt im Haus
  • 8 klimatisierte Zimmer und Therapieräume
  • zugelassenes Krankenhaus im Bereich der Entgiftung
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Tilidin-Entzug: Entziehungskur mit hohen Erfolgschancen

Stufenweiser Entzug für Privatpatienten und Selbstzahler

Sie nehmen wegen der starken Schmerzen bereits seit Jahren das Opioid Tilidin und gehen ohne Ihre Tabletten nicht mehr aus dem Haus? Sie haben das Gefühl, eine immer höhere Dosis einnehmen zu müssen, um überhaupt eine schmerzlindernde Wirkung zu erzielen? Sie möchten einen Tilidin-Entzug wagen, haben jedoch Angst vor den Entzugserscheinungen? Eine Tilidin-Abhängigkeit kann mit ärztlicher Unterstützung behandelt werden. Schließlich ist der Tilidin-Entzug der einfachste aller Opioid- und Opiatentzüge. In einer Suchtklinik wie der My Way Betty Ford Klinik wird das Medikament über einen genau festgelegten Behandlungsplan schonend und kleinschrittig ausgeschlichen und Entzugsphänomene bei Bedarf medikamentös gelindert. Erfahren Sie mehr über den Tilidin-Entzug.

Weshalb ist es sinnvoll, Tilidin abzusetzen?

Im Gegensatz zu einer Alkohol- oder Drogensucht sind bei einer Medikamentensucht die Vorteile eines Entzugs nicht immer auf den ersten Blick ersichtlich. Schließlich handelt es sich im Falle von Tilidin um ein ärztlich verordnetes Schmerzmittel, das besonders in der Anfangsphase des Konsums den Schmerz lindert und dem Patienten dadurch neue Lebensqualität schenkt. Dennoch ist ein Tilidin-Entzug unbedingt notwendig, denn die anfänglich positive Wirkung des Medikaments verkehrt sich schnell ins Gegenteil. Durch den massiven Eingriff in das körpereigene Schmerzsystem sinkt nach und nach die Schmerztoleranz, so dass der Abhängige die Dosis immer weiter erhöhen muss, um überhaupt noch eine Wirkung zu verspüren. Häufig wird die Einnahme nur fortgesetzt, um Rebound-Symptome, d. h. mögliche Entzugserscheinungen zu vermeiden. Auch die Psyche kann sich verändern, so dass der Patient sogar unter Halluzinationen oder Depressionen leiden kann.

Wie verläuft ein Tilidin-Entzug?

Wie bei vielen Medikamenten erfolgt der Entzug von Tilidin fraktioniert, d. h. stufenweise. Allerdings wird es in den wenigsten Fällen ausreichen, die Dosierung nach und nach zu reduzieren. Vielmehr ist es wichtig, auch die Grunderkrankung und die psychische Abhängigkeit zu behandeln. Schließlich entsteht durch die Einnahme von Tilidin zunächst ein hohes Maß an Zufriedenheit, Euphorie und Selbstbewusstsein. Der Betroffene traut sich vieles zu und möchte dieses erhebende Gefühl verständlicherweise so schnell nicht wieder aufgeben. In der My Way Betty Ford Entzugsklinik wird genau diese Problematik in je fünf Einzel- und Gruppentherapien pro Woche aufgegriffen und bearbeitet. Es werden alternative Lösungen entwickelt, die dem Patienten auch ohne Suchtmittel ein gutes Gefühl vermitteln und somit die nachhaltige Abstinenz stärken.

Darüber hinaus werden psychisch bedingte Suchtursachen analysiert, denn nicht jeder Mensch mit chronischen Schmerzen entwickelt eine Medikamentenabhängigkeit. Vielmehr ist zu vermuten, dass bei vielen Betroffenen die Grundlagen für den Griff zum Schmerzmittel bereits in der Kindheit gelegt wurden. Wer bereits hier gelernt hat, Beschwerden und Schmerzen sofort mit einem Medikament zu lindern, wird auch als Erwachsener eher zum Schmerzmittel greifen, anstatt sich aktiv mit dem Schmerz auseinanderzusetzen. Mögliche Lösungsansätze können das Erlernen einer aktiven Schmerzbewältigung und die Teilnahme an Entspannungsverfahren und Kreativtherapien sein.

Die Entgiftung selbst erfolgt über die Umstellung auf ein Mittel mit einer mittleren Halbwertzeit, beispielsweise auf teilbare Tabletten oder Tilidin-Tropfen. So kann die Dosis besser über den Tag verteilt und kleinere Reduktionsschritte gewählt werden. Durch die mittlere Halbwertzeit wird zum einen ein sich steigernder Effekt durch eine lange Halbwertzeit und zum anderen ein zu schneller Wirkstoffabfall im Blut und die damit verbundenen Entzugserscheinungen vermieden. Alternativ kann die täglich zugeführte Menge auch in ein anderes Opioid (beispielsweise L-Polamidon, 0,5%ige Lösung) umgerechnet und nach und nach ausschleichend abgesetzt werden.

Wie lange dauert die Entziehung von Tilidin?

Ein körperlich schonender Tilidin-Entzug benötigt Zeit und Ausdauer und erfolgt in der Regel über mehrere Wochen bis Monate. Grundsätzlich dauert ein ambulanter Entzug deutlich länger als eine stationäre Entgiftung. Die unterschiedliche Dauer ist größtenteils darin begründet, dass die Tilidin-Dosis in einer Entzugsklinik durch die engmaschige Kontrolle und eine bedarfsgerechte alternative Medikation deutlich schneller reduziert werden kann als beim ambulanten Entzug. Darüber hinaus können die Behandlungen intensiver gestaltet und ggf. auch die Grunderkrankung mitbehandelt werden. Die Vorteile eines stationären Entzugs liegen somit auf der Hand.

Weshalb ist von einem kalten Entzug abzuraten?

Wie alle opioiden Schmerzmittel hemmt Tilidin bzw. dessen Metaboliten die Schmerzwahrnehmung im Gehirn. Patienten, die über Jahre Tilidin einnehmen und es ohne Ausschleichen plötzlich absetzen, verstärken ihren Schmerz um ein Vielfaches. Schließlich haben sich Körper und Psyche schon lange an die „Fremd-Regulierung“ durch ein starkes Schmerzmittel gewöhnt und kehren nur langsam zu einem normalen Schmerz-Stoffwechsel zurück. Dazu kommt die Angst, dem Schmerz hilflos ausgeliefert zu sein und den Alltag nicht bewältigen zu können. In zahlreichen Fällen ist auch die ursächliche Grunderkrankung noch vorhanden, so dass der Schmerzkreislauf durch das abrupte Absetzen erneut beginnt und den Patienten häufig zur Wiederaufnahme des Tilidin-Konsums treibt. Deutlich höhere Erfolgschancen hat ein fraktionierter Entzug, da hier die Entzugserscheinungen viel geringer ausfallen oder auch ganz ausbleiben.

Welche Entzugs-Erscheinungen können während der Entgiftung von Tilidin auftreten?

Das wohl hauptsächlichste und schwerwiegendste Entzugssymptom bei einer Tilidin-Entgiftung ist ein vermehrtes Schmerzempfinden (Hyperalgesie). Weiterhin können Dysphorien und Ängste, eine erhöhte Wachsamkeit (Hypervigilanz), innere Unruhe, sowie Übelkeit, Frösteln und eine vermehrte Tränenbildung auftreten. Bei einem fraktionierten Entzug in einer Suchtklinik werden diese Nebenwirkungen durch das Ausschleichen der Dosis so gering wie möglich gehalten, so dass die Betroffenen den Tilidin-Entzug bei weitem nicht als „Horrortrip“ fürchten, sondern ihn vielmehr als Auftakt in ein neues, suchtfreies Leben verstehen sollten. Sollten Ihre Entzugsängste so stark ausgeprägt sein, dass sie einen dringend notwendigen Tilidin-Entzug verhindern, sprechen Sie uns bitte an. Unsere erfahrenen Suchtmediziner können Ihnen in einem persönlichen Gespräch viele Ihrer Ängste und Befürchtungen nehmen.

Wie wichtig sind die Angehörigen und die aktuelle Lebenssituation?

Ein Medikamentenentzug gelingt am besten, wenn das persönliche Umfeld den Patienten aktiv unterstützt und Verständnis für den Entzug aufbringt. Sollte dies nicht der Fall sein, gilt es zunächst, die Angehörigen für die Problematik zu sensibilisieren. In der My Way Betty Ford Klinik erfolgt dies über regelmäßige Angehörigenseminare und das persönliche Gespräch mit der betroffenen Familie.

Darüber hinaus sollte auch die aktuelle Lebenssituation kritisch betrachtet werden. Schließlich fällt ein Entzug in einer Belastungsphase deutlich schwerer, als wenn der Tilidin-Abhängige sich weitgehend stabil fühlt und die Bereitschaft entwickelt, sich auch mit der Grunderkrankung und psychisch bedingten Abhängigkeitsursachen auseinanderzusetzen.

Welche Behandlungen folgen dem Tilidin-Entzug?

Ist das Suchtgedächtnis einmal angelegt, ist die Behandlung einer Suchterkrankung ein lebenslanger Prozess, der auch nach einem erfolgreichen Schmerzmittel-Entzug fortgeführt werden muss. So gilt es, die erreichte Abstinenz ambulant zu stabilisieren und ein erneutes Abrutschen in den Konsum des Schmerzmittels zu verhindern. Um auch langfristig abstinent zu bleiben, sind die Teilnahme an einer ambulanten Psychotherapie und der Besuch einer Nachsorge- oder Selbsthilfegruppe essenziell. Darüber hinaus ist in der My Way Betty Ford Klinik die Durchführung einer einwöchigen Intervalltherapie möglich, in der die während des Entzugs erlernten Verhaltensweisen vertieft und ggf. an den Alltag angepasst werden.

Weshalb ist ein Tilidin-Entzug in unserem Hause so außerordentlich erfolgreich?

Unsere Patienten fühlen sich in unserer Privatklinik wohl. Sie werden mit ihrer individuellen Suchtproblematik vorurteilslos und wohlwollend angenommen und erhalten von uns die Zuwendung und das Verständnis, das in vielen anderen Einrichtungen fehlt. Das Gefühl des „endlich Angekommenseins“ und der geschützte Rahmen unseres Hauses öffnet sie für den körperlichen Entzug und die konstruktive Auseinandersetzung mit ihrer Abhängigkeitserkrankung. Wie positiv andere Betroffene ihren Entzug erlebt haben, erfahren sie auf klinikbewertungen.de.

Darüber hinaus arbeiten wir als einzige deutsche Entzugsklinik nach dem überaus effektiven Behandlungskonzept des amerikanischen Betty Ford Centers und behandeln auch mit der Sucht verbundene psychische Begleiterkrankungen. Für unsere Entzugsmethode wurden wir vom Fachverband Sucht ausgezeichnet und zertifiziert nach FVS Degemed 4.0. Neben der fraktionierten Tilidin-Entgiftung entwickeln wir gemeinsam mit den Betroffenen realisierbare Konzepte für den Alltag und stellen auch die Nachsorge bei einem geschulten Therapeuten aus unserem umfangreichen Netzwerk sicher.

Die Vorteile der My Way Betty Ford Klinik auf den Punkt gebracht

  • Schonende Entziehung mit geringen Entzugssymptomen
  • Therapie von Begleiterkrankungen & Mehrfachabhängigkeiten
  • Erstklassiges, auf Suchtbehandlung spezialisiertes Fachpersonal
  • Maßgefertigtes & seit 40 Jahren bewährtes Behandlungskonzept
  • Überdurchschnittlich hohe Personalbesetzung
  • Anonymer Entzug & diskrete Lage am Rand Bad Brückenaus
  • Angehörigenarbeit & Angehörigenseminare

Sie fürchten sich vor den Nebenwirkungen eines Tilidin-Entzugs?

Viele Ängste lösen sich auf oder werden zumindest weniger, wenn man ihnen realistisch ins Auge blickt. Daher ermöglichen wir Ihnen gerne einen Besichtigungstermin und ein Gespräch mit den Ärzten unseres Hauses. Nehmen Sie Kontakt mit uns auf!

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Was ehemalige Patienten über uns sagen

6 von 6 Sternen auf Klinikbewertungen.de
"[...] Die Betreuung war außerordentlich gut. Besonders super fand ich die therapeutische Behandlung. Generell die ganze Klinik ist gut ausgestattet und es fehlt an rein garnichts. Das Personal ist ausgesprochen höflich genauso wie die Patienten untereinander. [...]"
"[...] Damals brachte mich mein Mann in die Klinik, die ich mir aufgrund dieser Erfahrungsberichte selber rausgesucht hatte. Dank der hochprofessionellen Therapie, die ich knapp vier Wochen lang genießen (!!) durfte, bin ich zurück im Leben. [...]"
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Die Therapieformen unserer Entzugsklinik haben sich weltweit bewährt

Wir wenden in unserer Sucht- und Entzugsklinik eine Therapieform an, die sich bereits unzählige Male auf der ganzen Welt bewähren konnte und ihre Anfänge in US-amerikanischen Einrichtungen wie z.B. dem Betty Ford Center hatte. Dabei handelt es sich um ein Therapiekonzept, das durch eine sehr hohe Anzahl an Einzeltherapien in erster Linie ganzheitlich und individuell orientiert ist und durch viele interessante Zusatzangebote ergänzt wird.





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